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Deutsche Ostseeküste - Deutschland / Mecklenburg-Vorpommern

Busreise-Nummer: 2018792 merken
Deutschland, Tschechien | Mecklenburg-Vorpommern, Prag | Stralsund, Sassnitz, Binz, Zingst, Prag

Stralsund - Insel Rügen - Insel Hiddensee - Insel Usedom - Fischland - Darß - Zingst
Weiße endlose Sandstrände, flache Meeresarme, ausgefranste Halbinseln, wunderbare Kaiserbäder und die atemberaubende Inselwelt der Ostsee bilden die bezaubernde Mischung der deutschen Ostseeküste.

8 Tage ab € 1.250,00

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Di, 22. Aug. - Di, 29. Aug. 2023 8 Tage/7 Übernachtungen
Termin online buchen ab € 1.250,00
Reise ab/bis Oberösterreich, Niederösterreich 2113: Neubauer

Reiseprogramm

1. Tag: Anreise nach Potsdam.
2. Tag: Nach dem Frühstück führt Sie die Fahrt durch die Mecklenburgische Seenplatte, ein Überbleibsel der letzten Eiszeit. Ein einmaliges Naturjuwel auf dem Weg nach Stralsund, der alten Seefahrerstadt. Bei einer Führung werden Sie die gotischen Backsteinbauten sehen, die zu den bedeutendsten in Norddeutschland zählen. Anschließend fahren Sie zu Ihrem Hotel nach Greifswald.
3. Tag: Der heutige Tag steht im Zeichen der Insel Rügen. Das wohl bekannteste Motiv der größten Ostseeinsel sind neben der außergewöhnlichen Natur die berühmten Kreidefelsen, die Sie bei einer Schifffahrt bewundern können. Am Nachmittag machen Sie noch einen Halt im alten Ostseebad in Binz – der Inbegriff norddeutscher Bäder-Architektur.
4. Tag: Die autofreie Insel Hiddensee steht heute auf dem Programm. Mit dem Fährschiff von Schaprode aus erreichen Sie die unter Naturschutz stehende Insel. Bei einem gemütlichen Spaziergang geht es nach Kloster, dem ältesten Ort auf der Insel und dem ehemaligen Sommersitz von Gerhard Hauptmann. Die einzigartige Flora und Fauna steht im Einklang mit langen Sandstränden an der Westküste. Rückfahrt mit dem Schiff.
5. Tag: Heute besuchen Sie die Insel Usedom. Sanft streicht der Wind durch die Dünen und Möwen ziehen ihre Runden über dem Meer. Die heilende Luft der Ostsee ist auch der Grund, warum Sie in den bekannten Badeorten so viele hübsche Villen und altehrwürdige Palais sehen.
6. Tag: Fischland-Darß-Zingst, eine endlos erscheinende Lagunen-Landschaft, wird den heutigen Tag prägen. Die Halbinsel besteht größtenteils aus dem urwüchsigen Nationalpark „Vorpommersche Boddenlandschaft“, einer einzigartigen Naturlandschaft, in der Wind und Wellen die Küste immer neu erschaffen. Idyllisch gelegene Orte versprühen den Charme einst dagewesener Zeiten. Am Nachmittag Rückfahrt zum Hotel.​​​​​​​
7. Tag: Heute heißt es Abschied nehmen von der deutschen Ostseeküste. Sie nehmen Kurs Richtung Prag. Bei einer Stadtbesichtigung werden Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an beiden Ufern der Moldau kennenlernen.
8 Tag: Mit Erinnerungen an die sanfte Ostseebrise und die kilometerlangen Sandstrände.

Hotel & Zimmer

In welchen *** oder ****Hotels Sie übernachten wird Ihnen ca. 2 Wochen vor der Anreise bekanntgegeben.


Ausflugsziele

Im Nordosten von Deutschland liegt das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, eines der schönsten Bundesländer von Deutschland, da es direkt an die Ostsee grenzt. Mecklenburg-Vorpommern ist von den Bundesländern Brandenburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein umgeben und für seine wunderschönen Inseln bekannt, die vor allem für einen Familien-Urlaub interessant sind. Mecklenburg-Vorpommern zählt zu den schönsten und auch meist besuchten Destinationen Deutschlands.

Rügen ist die flächengrößte und mit rund 77.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste deutsche Insel. Sie liegt vor der Ostseeküste Vorpommerns und gehört zum Landkreis Vorpommern-Rügen im Land Mecklenburg-Vorpommern.

Das "Tor" zur Insel Rügen ist die Hansestadt Stralsund, durch Rügendamm und Rügenbrücke über den zwei Kilometer breiten Strelasund ist Rügen mit dem Festland verbunden. Die Insel hat eine Fläche von 926 km², eine maximale Länge von 52 km (von Süd nach Nord) und eine maximale Breite von 41 km im Süden.

Eiszeitlich bedingt ist Rügen sehr hügel- und wasserreich.Die Küste ist durch zahlreiche Meeresbuchten und Lagunen (Bodden und Wieke) sowie vorspringende Halbinseln und Landspitzen stark gegliedert.

Rügen ist vor allem dank seiner vielfältigen Landschaft und Natur, der Reet- und Bäderarchitektur mit vielen Baudenkmalen, dem wachsenden Gast- und Kulturangebot sowie der langen, feinsandigen Badestrände ein beliebtes Urlaubsziel.

Die meisten Gäste besuchen Rügen zwischen April und Oktober; Rügens einzigartige Natur- und Kulturlandschaft zieht Touristen an, die die Insel mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit dem Segelboot erkunden. Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten wie Kap Arkona, den Kreidefelsen, Prora, Jagdschloss Granitz oder den klassizistischen Bauwerken von Putbus erfreuen sich seit einigen Jahren die Störtebeker-Festspiele von Ralswiek großer Beliebtheit.

Die Insel Hiddensee liegt westlich von Rügen in der Ostsee. Sie gehört zum Landkreis Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern. Die Gemeinde Insel Hiddensee (bis zum 2. Februar 1993 Hiddensee) umfasst die Insel sowie die ihr östlich vorgelagerten Inseln Fährinsel, Gänsewerder und Plathe.

Seit 1990 ist Hiddensee Bestandteil des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. Der Nationalpark umfasst eine Fläche von 805 Quadratkilometern, wovon 118 Quadratkilometer Land- und 687 Quadratkilometer Wasserflächen (Ostsee und Boddengewässer) einnehmen. Zum Park gehören grosse Teile der Halbinseln Darss und Zingst, Westrügens und der Insel Hiddensee. Ausgegliedert wurden auf Hiddensee nur die Orte Grieben, Kloster, Vitte und Neuendorf. Die Neulandbildungen am Gellen und Bessin, Kernzonen des Nationalparks, zählen zu den wenigen naturbelassenen Räumen in Deutschland.
Die Leuchttürme

Seit über 100 Jahren ist der 28 Meter hohe Hiddenseer Leuchtturm im Hochland von Kloster das Wahrzeichen der Insel. Das "Leuchtfeuer Dornbusch" (fachmännische Bezeichnung) wurde auf dem Schluckswieck - einem 72 Meter über dem Meer ansteigenden Dornbuschhügel - errichtet und 1888 in Betrieb genommen.

Der zweite Leuchtturm - der 10 Meter hohe „Süderleuchtturm“ befindet sich auf dem Gellen. Ein Quermarkenfeuer, so wie es dieser Leuchtturm ist, ist ein feststehendes Licht, das bei Dunkelheit gleichmässig blinkt und im Umkreis von 360 Grad strahlt.

Die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst liegt an der Ostseeküstee Mecklenburg-Vorpommerns.

Sie besteht größtenteils aus dem urwüchsigen Nationalpark "Vorpommersche Boddenlandschaft", einer einzigartigen Naturlandschaft, in der Wind und Wellen die Küste immer neu erschaffen, Hirsche am Strand spazieren und Tausende Kraniche rasten.
Der pudrig weiche Strand, die mystischen Windflüchter am Darßer Weststrand und der weite freie Blick über das Meer - das macht den Darß und seine Region so einzigartig.
Meer und Strand haben viele, doch Fischland-Darß-Zingst kann mehr!
Lebendige Orte, die ihre Traditionen leben, authentische Bewohner, jahrhundertealtes Handwerk, maritimes Flair - gepaart mit Weite, ganz viel Nähe zur Natur und Entschleunigung zu jeder Jahreszeit - all das und noch viel mehr macht uns aus.

Usedom ist die zweitgrößte deutsche Insel nach Rügen. Sie liegt in der Pommerschen Bucht in der südlichen Ostsee. Sie ist durch den Peenestrom und das Stettiner Haff vom Festland getrennt, und durch die ?wina (Swine) von der Nachbarinsel Wolin.

Mit durchschnittlich 1906 Sonnenstunden im Jahr ist Usedom regelmäßig die sonnenreichste Gegend Deutschlands und der Ostsee. Der bis zu 70 m breite feine Sandstrand der Usedomer Ostseeküste erstreckt sich mit 42 km Länge von Peenemünde im Nordwesten bis nach ?winouj?cie im Osten der Insel.

Usedom ist nach Rügen, die zweitbeliebteste deutsche Urlaubsinsel.

Städte

STRALSUND

Stralsund ist eine Stadt im Nordosten Deutschlands im südlichen Ostseeraum. Sie gehört zum Landesteil Vorpommern des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Die Hansestadt liegt am Strelasund, einer Meerenge der Ostsee, und wird aufgrund ihrer Lage auch als Tor zur Insel Rügen bezeichnet. Stralsund ist die Kreisstadt des Landkreises Vorpommern-Rügen und mit etwa 57.500 Einwohnern die viertgrößte Stadt des Landes.

Im Jahr 1234 erhielt Stralsund das Stadtrecht. Als Gründungsmitglied der Hanse kam die Stadt durch Freihandel zu Wohlstand, sie bildete ab 1259 mit anderen Städten den Wendischen Städtebund der Hanse. Die Altstadt mit ihren zahlreichen Baudenkmalen und besonders wertvollen Zeugnissen der Backsteingotik gehört seit 2002 mit dem Titel Historische Altstädte Stralsund und Wismar zum UNESCO-Weltkulturerbe. Stralsund ist als bedeutendes touristisches Zentrum der Ostseeregion zudem bekannt für das Deutsche Meeresmuseum mit dem Ozeaneum, das kulturhistorische Stralsund Museum und weitere Attraktionen und Kulturveranstaltungen, wie die jährlichen Wallensteintage, den Rügenbrücken-Marathon und das Hafenfest.

Wirtschaftlich dominieren der Tourismus, Schiff- und Maschinenbau, Dienstleistungsbetriebe, Logistik, die Gesundheitswirtschaft und Betriebe im Bereich der Spitzentechnologien wie der Informationstechnik und der Biomedizintechnik. Seit 1991 ist die Stadt Sitz der Fachhochschule Stralsund, das benachbarte Parow beherbergt seit 1996 die deutsche Marinetechnikschule.

Über Jahrhunderte hinweg lebte Sassnitz im Nordosten der Insel Rügen überwiegend von der Fischerei und dem Fährverkehr. Dann entdeckten Badeurlauber das Fischerdorf für sich und machten es zu einem beliebten Ferienort. Das Städtchen auf der Halbinsel Jasmund bietet Reisenden eine großartige Basis, von der aus man den Nationalpark und die Kreidefelsen wunderbar erkunden kann. Im Ort selbst erwartet den Gästen eine charmante Altstadt, die zu einem Stadtbummel einlädt, sowie ein Hafen, in dem lebhaftes Treiben herrscht. Außerdem gibt es rund um Sassnitz schöne Strände und die fantastische Natur lädt zum Wandern und Radfahren ein.

Binz ist das größte Seebad auf der Insel Rügen. Die amtsfreie Gemeinde gehört zum Landkreis Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern.Das Seebad ist als Urlaubsort für seine Kultur- und Veranstaltungsvielfalt, prächtige Bäderarchitektur, das Jagdschloss Granitz, den "Koloss von Prora", den feinen Sandstrand und die umgebende Natur bekannt, die auch im Naturerbe-Zentrum Rügen dokumentiert und erlebbar gemacht wird.

Die Halbinsel Zingst liegt am östlichen Ende der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst an der Ostsee. Sie gehört zum Landkreis Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern, Landesteil Vorpommern. Die amtsfreie Gemeinde Zingst umfasst fast die gesamte Halbinsel sowie die ihr südlich vorgelagerten Inseln Kirr und Barther Oie. Die Gemeinde ist seit 2002 ein staatlich anerkanntes Seeheilbad.



Die „Goldene Stadt“ an der Moldau präsentiert sich mit ihren geschichtsträchtigen, prächtigen Bauten und einzigartigen Silhouette. Die einmalige Harmonie von Architektur und Landschaft macht das „hunderttürmige“ Prag zu einer der schönsten Städte Europas. Vom Hradschin, der alten Residenz der böhmischen Könige und Habsburger Kaiser bietet sich die beste Aussicht über dieses Wunderwerk historischen Städtebaus.

GESCHICHTE:

Auf Libussa, die legendäre erste Herzogin Böhmens, soll die Gründung Prags im 8. Jh. zurückzuführen sein. Nach der Errichtung der Prager Burg und des Vysehrad entwickelte sich die Siedlung im Schutz dieser Befestigungen. Ein erster schriftlicher Bericht über die Stadt „aus Stein und Kalk“ ist vom arabisch-jüdischen Kaufmann Ibrahim Ibn Jakub 965 erschienen. Im Jahre 973 erfolgt die Gründung des Bistums Prag, das bis zur Erhebung zum Erzbistum 1344 zur Erzdiözese Mainz gehörte.

Kaufleute und Handwerker verschiedener Nationen, die sich hier niederließen, waren maßgebend am wirtschaftlichen Aufschwung beteiligt. Um 1090 gab es bereits zwei jüdische Ortschaften auf dem Gebiet der späteren Judenstadt. Gegen Ende des 11. Jh. entstand in Prag auch eine deutsche Kolonie, die besonders von König Ottokar II. (1253 - 78) gefördert wurde. Unter Kaiser Karl IV. erlebte Prag eine kulturelle Blüte. Die Gründung der Karls-Universität, der ältesten Hochschule im damaligen Deutschen Reich, zog Künstler und Gelehrte an. Die Neustadt wurde angelegt und mit dem Bau der Karlsbrücke begonnen.

Im Jahre 1419 führten die Lehren des böhmischen Reformators Johannes Hus zu den Hussitenkriegen gegen Kaiser Sigismund. Der römisch-deutsche Kaiser und böhmische König Rudolf II. verlegte 1583 seinen Regierungssitz nach Prag, das daraufhin zum wichtigsten Zentrum europäischer Politik und Kultur wurde.

Mit dem Aufstand der böhmischen Stände und mit dem „Prager Fenstersturz“ im Jahre 1618 begann der 30-jährige Krieg. Nach der Schlacht am Weißen Berg, in der das böhmisch-protestantische Heer gegen die katholische Liga unterlag, wurden vor dem Altstädter Rathaus 27 Anführer des Aufstandes hingerichtet. Die nun auf den böhmischen Thron gelangte Habsburger Dynastie verlegte die Residenz nach Wien.

Im 7-jährigen Krieg wurde Prag 1757 zwei Wochen lang von den Preußen beschossen, jedoch mußte Friedrich der Große die Belagerung aufgrund der Niederlage bei Kolin abbrechen. Unter Kaiser Joseph II. wurden 1784 die Magistrate der vier selbständigen Prager Stadtteile Altstadt, Neustadt, Kleinseite und Hradschin vereinigt. Ab 1800 setzte eine Abwanderung des deutschen Bevölkerungsteiles ein, bedingt durch das Erstarken eines tschechischen Nationalbewußtsteins, das auch 1882 zur Trennung der Universität in eine deutsche und eine tschechische führte.

Der Prager Frieden von 1866 beendete den Krieg zwischen Preußen und Österreich um die Vormachtstellung in Deutschland. Nach dem Zusammenbruch Österreich-Ungarns am Ende des Ersten Weltkrieges wurde Prag 1918 zur Hauptstadt des neuen tschechoslowakischen Staates ausgerufen. Im zweiten Weltkrieg war Prag von deutschen Truppen besetzt und wurde 1960 zur Hauptstadt der CSFR. 1974 konnte die erste Teilstrecke der Prager Untergrundbahn in Betrieb gesetzt werden. Nach der Spaltung des Landes am 1.1.1993 blieb Prag die Hauptstadt der Tschechischen Republik.

SEHENSWÜRDIGKEITEN:

BURG: Der Hradschiner Platz bildet den Zugang zur Prager Burg, der ehemaligen Residenz böhmischer Könige und Deutscher Kaiser (heute Amtssitz des Präsidenten der Republik). Der heutige Bau im gotischen Stil entstand seit 1333 für den späteren Kaiser Karl IV. Unter Maria Theresia erfolgte 1756 - 74 der letzte Umbau der Burg, die seitdem über 700 Räume umfasst. Vom ersten Burghof mit den Bauten aus dem 18. Jh. gelangt man durch das Matthiastor (1614) in den zweiten Burghof mit dem großen Barockbrunnen (1686) und der Heiligkreuzkapelle (1753), in der die Schatzkammer des Doms untergebracht ist. Hier befindet sich die Burggalerie mit Gemälden von Tizian, Tintoretto, Rubens u.a. An der Ostseite des dritten Burghofes steht der Palast mit den Räumen der Böhmischen Statthalterei, die am 23. Mai 1618 Schauplatz des „Prager Fenstersturzes“ waren. Besonders sehenswert im Palast ist der 62 m lange und 16 m breite Vladislav-Saal aus den Jahren 1484 - 1502 mit dem reichen spätgotischen Gewölbe.

ST. VEITS-DOM: Vom dritten Burghof aus erreicht man den 1344 begonnen Dom, an dessen Gestaltung u.a. Peter Parler von 1365-85 beteiligt war. Das Langhaus und die Fassade mit den beiden schlanken Türmen wurden jedoch erst in der Zeit von 1873 - 1929 vollendet. Sehenswert in dem 124 m langen Dom sind die zahlreichen Chorkapellen mit wertvollen Kunstwerken, u.a. die Wenzelskapelle mit dem Reliquienschrein des 935 ermordeten Schutzpatrons Böhmens. Der 103 m hohe Hauptturm mit dem Renaissancehelm wurde 1397 - 1579 errichtet.

ALTSTÄDTER RATHAUS: Mittelpunkt der Altstadt ist der von Patrizierhäusern umgebene Altstädter Ring mit dem 1338 aus umgebauten Bürgerhäusern entstandenen Rathaus. An der Südseite des 70 m hohen Turmes von 1364 befindet sich die Astronomische Uhr aus dem Jahre 1410 mit den beweglichen Apostelfiguren, die zu jeder vollen Stunde erscheinen. Vor dem Turm kennzeichnen 27 kleine Kreuze die Stelle, an der die 27 Anführer des böhmisch-protestantischen Aufstandes gegen die Habsburger im Jahre 1721 hingerichtet wurden.

TEYNKIRCHE: Gegenüber dem Altstädter Rathaus steht die 1365 begonnene gotische Kirche mit den beiden 80 m hohen Türmen und der reichen Barockausstattung. Im Innern findet man u.a. den Marmorgrabstein des dänischen Astronomen Tycho Brahe, der in Diensten Kaiser Rudolfs II. stand.

ST. NIKLAS-KIRCHE: In der Nordwestecke des Altstädter Rings steht die 1732 - 37 von K.I. Dientzenhofer erbaute Kirche mit der schönen Fassade und reicher Innenausstattung. Neben der Kirche befindet sich das mit seiner Büste geschmückte Geburtshaus des Schriftstellers Franz Kafka (1883 - 1924).

LORETOKIRCHE: Die nach der Schlacht am Weißen Berg (1620) errichtete Wallfahrtskirche mit der prachtvollen Barockfassade von Dientzenhofer (1721 - 25) beherbergt im Turm ein Glockenspiel mit 27 Glocken aus Amsterdam, das stündlich ein tschechisches Marienlied erklingen lässt. Im ersten Stock des Eingangsflügels befindet sich die Schatzkammer.

BETHLEHEMSKAPELLE: Die Rekonstruktion der 1391 erbauten und 1776 abgerissenen Kapelle, in der von 1402 - 13 Johannes Hus predigte, dient heute als Gedenkstätte. Im Hof findet man das ebenfalls rekonstruierte Wohnhaus Hus’.

ST. MARIA DE VICTORIA: In der zur Erinnerung an die Schlacht am Weißen Berg 1611 - 44 errichteten Kirche wird das berühmte „Prager Jesuskind“ aufbewahrt - eine spanische Wachsfigur von 1628.

ALTER JUDENFRIEDHOF: Im ehemaligen Judenviertel mit der sehenswerten Staronova synagoga (um 1270) liegt der alte Judenfriedhof. Von den ca. 12.000 Grabsteinen stammt der älteste von 1439, der jüngste aus dem Jahr 1787.

WENZELSPLATZ: Der 1348 im Mittelpunkt der neugegründeten Neustadt angelegte, 750 m lange und 60 m breite Platz ist heute mit seinen Geschäftshäusern, Hotel-Restaurants, Cafés und unterirdischen Ladenstraßen der Mittelpunkt des städtischen Lebens in Prag.

KARLSBRÜCKE: Die über 500 m lange, älteste Prager Moldaubrücke mit den drei malerischen Brückentürmen und den 30 barocken Statuen ermöglicht eine prächtige Aussicht auf Altstadt und Hradschin. Sie wurde 1357 von Peter Parler begonnen und um 1500 vollendet. Das 1683 gegossene Bronzestandbild des Hl. Nepomuk erinnert an den Schutzpatron Böhmens, der hier 1393 auf Befehl Wenzels IV. in die Moldau gestürzt wurde.

PULVERTURM: Nach dem Vorbild des Altstädter Brückenturms am östlichen Aufgang der Karlsbrücke entstand 1475 der Torturm, der zur Stadtbefestigung der Altstadt gehörte und im 18. Jh. als Pulverturm diente.

UNIVERSITÄT: Seit 1383 diente das Gebäude mit der schönen Fassade von 1718 und dem gotischen Erker als Universitätsgebäude (heute nur noch Aula). Im Promotionssaal hielt einst der Reformator Hus seine gelehrten Dispute.

GOLDENES GÄSSCHEN: Die altertümliche Gasse hinter der Georgskirche war früher von Goldschmieden und Burgwächtern bewohnt. In den kleinen renovierten Häusern findet man heute Buchhandlungen, Antiquitäten- und Souvenirläden. Im Haus Nr. 22 wohnte im Winter 1916/17 der Schriftsteller Franz Kafka.

BELVEDERE: Das Lusthaus mit den schönen Gartenanlagen ließ Ferdinand I. 1536 - 52 für seine Gemahlin im italienischen Renaissancestil errichten. Vom Altan bietet sich eine schöne Aussicht auf den Hradschin. Im Großen Saal findet man Fresken mit Szenen aus der böhmischen Geschichte.

PALAIS WALLENSTEIN: Der erste Prager Barockpalast mit Schlosskapelle entstand 1623 - 30 für den kaiserlichen Heerführer des 30jährigen Krieges, Albrecht von Wallenstein.

VYSEHRAD: Der hoch über die Moldau aufragende Felsen gilt als Keimzelle Prags. Von der einstigen Residenz der Przemysliden ist nur noch die romanische Martinsrotunde aus dem 11. Jh. erhalten.

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Inkludierte Leistungen

  • Fahrt im Reisebus inkl. Basisservice
  • 1 x Nächtigung im ****Hotel Kongress Potsdam inkl. Halbpension
  • 5 x Nächtigung im ****Hotel Mercure in Greifswald inkl. Halbpension
  • 1 x Nächtigung im ****Hotel der guten Mittelklasse inkl. Halbpension
  • 1 x Stadtführung in Stralsund
  • 1 x Ganztages-Führung Insel Rügen
  • 1 x Schifffahrt zu den Kreidefelsen ab/bis Sassnitz
  • 1 x Ganztages-Führung Insel Hiddensee
  • 1 x Fähre Schaprode – Hiddensee und retour
  • 1 x Ganztages-Führung Insel Usedom
  • 1 x Ganztages-Führung Fischland/Darß/Zingst
  • 1 x Stadtführung Prag
  • örtliche Reiseleitung

Nicht inkludierte Leistungen

Evtl. weitere Eintritte
Kurtaxe

Highlights

  • Erlebnis & Kulturreise
  • 100% Durchführungsgarantie

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